Jugend

Studierende und Schüler*innen am Gymnasium: Euer nächstes Jahr … hat für uns Priorität!

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Auch die Studierenden und die Schüler*innen an den Gymnasien wurden von der Covid-19-Pandemie nicht verschont. Ein Grund mehr für die Region Grand Est, die die jungen Menschen seit jeher begleitet, in diesem Herbst zusätzliche Anstrengungen zu unternehmen.

Damit die Erstsemester ihr Studium unter den besten Voraussetzungen beginnen können, hat sich der Jugendregionalrat Starter-Kits ausgedacht. Rund 2.300 dieser Kits, die unter anderem eine Broschüre mit praktischen Hinweisen und einen Gutschein im Wert von 25 € für einen Secondhand-Shop enthalten, werden im September probeweise verteilt. Zunächst soll die Aktion an drei Hochschulstandorten stattfinden: Metz, Mulhouse und Troyes. Um eines der Starter-Kits zu erhalten, muss man sich einfach auf jeunest.fr anmelden. Auch die zentrale Anlaufstelle „Loj’Toit“, die bereits 64 % der unter 29-Jährigen genutzt haben, steht natürlich weiterhin zur Verfügung.

Die Not der Studierenden ist aber nicht nur materieller Natur, sie betrifft ebenso die Gesundheit, die psychische Situation etc. Und auch das verliert die Region nicht aus dem Blick. Zahlreiche Studierende litten in den vergangenen Monaten unter Stress und Ängsten. Die Region übernimmt daher die Kosten für 1.800 Beratungstermine für junge Menschen, die vom Hilfsangebot des staatlichen psychologischen Beratungsdienstes „Santé-Psy-Etudiant“ Gebrauch gemacht haben. Es handelt sich dabei um eine Einrichtung für Studierende mit einem entsprechenden Bedarf, die an einer der fünf Universitäten in der Region Grand Est immatrikuliert sind. Die Beratung erfolgt in Partnerschaft mit dem Centre Pierre Janet der Universität Lothringen, das sich mit den Entwicklungen und Neuerungen auf dem Gebiet der Psychotherapie beschäftigt.

Zukunftschancen für junge Menschen

Rund 2.000 jungen Menschen zwischen 18 und 29 Jahren mit oder ohne Abschluss dabei zu helfen, auf dem Arbeitsmarkt Fuß zu fassen, ist ebenfalls ein zentrales Anliegen der Region. Dafür stellt sie 16,7 Mio. Euro für das Programm PACE bereit, ein Förderprogramm, durch das junge Menschen erste Berufserfahrungen sammeln können. Aus diesem Programm erhalten Unternehmen, die sich verpflichten, Jugendliche sechs Monate lang auszubilden, einen Zuschuss, und die jungen Menschen selbst werden mit 500 Euro im Monat unterstützt. Mit dem Programm werden einerseits die von der Pandemie besonders betroffenen Unternehmen im Gastgewerbe und in der Tourismusbranche gefördert und andererseits Unternehmen mit einem Bezug zum ökologischen Wandel, aus dem digitalen Sektor, dem Baugewerbe sowie dem Pflege- und dem Gesundheitsbereich.

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Investieren in die Bildung von morgen

Der nahezu unverzichtbare Einsatz der neuen Technologien und die Notwendigkeit, in den vergangenen Monaten Online-Unterricht für Schülerinnen und Schüler an den Gymnasien anzubieten, bestärken die Region in ihrer Entscheidung, sich für die Digitalisierung der Gymnasien einzusetzen. In der 10. Klasse erhalten alle Schüler*innen einen Laptop, den sie nach dem Ende der Schulzeit behalten dürfen. Außerdem haben sie Zugang zu einer riesigen Auswahl an digitalen Ressourcen. Mit Beginn des neuen Schuljahres werden alle der über 350 Gymnasien in der Region Grand Est versorgt sein. Das Digitalisierungsprogramm ermöglichte den Schulen auch die Einrichtung eines WLAN-Netzes und die Ausstattung der Klassenräume mit Beamern. In diesem Jahr wird die Region Grand Est hierfür insgesamt 30 bis 35 Millionen Euro investieren.

Den Schülerinnen und Schülern an den Gymnasien wird auch die Lebensqualität an den Schulen immer wichtiger. Dabei geht es ihnen um die Qualität des Schulessens, bei dem sie lokale und wenn möglich Bio-Produkte vorziehen, und um die Umweltqualität (keine Pestizide, gute Luftqualität, Abfallvermeidung etc.). Alle diese Anliegen werden im Rahmen der von der Region ins Leben gerufenen Aktion „Lycée en transition“ (Gymnasium im Wandel) unterstützt.